Die üblichen Methoden zur Haarentfernung haben keine dauerhafte Wirkung. Hierzu gehört das Rasieren, bei dem die Haare oberflächlich abgeschnitten werden. Beim Zupfen und der Wachsbehandlung werden Teile des Haars aus dem Haarkanal gerissen, ohne eine zerstörende Wirkung auf die haarbildenden Zellen zu haben. Bei der Gel- oder Creme-Methode lösen bestimmte Inhaltsstoffe das Haarmaterial auf. Diese Wirkung reicht in den Haarkanal hinunter, hat aber ebenfalls keine zerstörende Wirkung auf die haarbildenden Zellen. Die Elektroepilation mit Nadel, auch ‚Nadelepilation’ genannt, hat neben der Laserbehandlung eine dauerhafte Wirkung. Hierbei wird eine dünne Nadel durch den Haarkanal bis zum Wurzelbereich geschoben. Der dann ausgelöste Stromimpuls verursacht dort eine Aufheizung über die Koagulationsgrenze, womit die haarbildenden Zellen irreversibel geschädigt werden. Die Nachteile dieser Methode sind: Jedes Haar muß einzeln behandelt werden. Das Haar muss ein Stück gewachsen sein, damit ersichtlich ist, in welchem Winkel die Nadel einzuführen ist. Die Nadel ist oft nicht weit genug eingeschoben oder steckt in dem angrenzenden Hautareal.
