Das Wirkprinzip der Laser-Haarentfernung

Zur Haarentfernung werden verschiedene Lasertypen eingesetzt, die Licht im roten Spektralbereich abgeben. Hierzu zählen Rubinlaser, Alexandritlaser und Diodenlaser. Die abgegebene Strahlung ist monochromatisch, was bedeutet, dass keinerlei ionisierende Strahlung abgegeben wird und keine Zellveränderung an und in der Haut auftritt. Die Laser-Haarentfernung birgt demzufolge kein Hautkrebsrisiko. Das rote Licht dringt recht gut in die Haut ein und wird dort von allem dunklen absorbiert. Wenn in dem beleuchteten Hautareal dunkle Haare stehen, gibt es größere dunkle Wurzelareale, die viel Licht absorbieren. Dieser Absorptionsprozess führt zu einer Aufheizung insbesondere im Follikelbereich. Wird eine Temperatur oberhalb der Koagulationsgrenze (> 62 °C) erreicht, führt dies zu irreversiblen Schädigung der haarbildenden Zellen. Zwei Kriterien sollten für ein zufriedenstellendes Behandlungsergebnis erfüllt sein: Zum einen sollten die Haare möglichst dunkel sein, damit sie schnell und effektiv aufgeheizt werden. Zum anderen sollte die Haut möglichst hell sein, damit das in der oberen Hautschicht liegende Pigment nicht zuviel Licht absorbiert, was zu stärkeren Nebenwirkungen führt.

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